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Bundesführerversammlung 2015

auf der Jugendburg Ludwigstein.

RjB

Vom 20.11.-22.11.2015 fand auf der Burg Ludwigstein in der Nähe von Göttingen die Bundesführerversammlung des Rings junger Bünde e.V. statt.

Freitag Abend erreichten wir die auf einem Berg gelegene Burg über einen dunklen, steilen Hang. Auf der Wiese hinter der Burg flackerten Taschenlampen.

Im Lichtkegel konnte man erkennen, wie Jugendliche schwarze Kohten aufbauten. Die Bundesführer bezogen zeitgleich ihre Zimmer in der Burg. Von der Wiese tönten Gitarrenklänge und Gesang. Dazu knisterte ein Lagerfeuer.

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Empfangen wurden wir von Tim vom BDUJ (Bund deutsch-unitarischer Jugend e.V.). Mit ihm saßen wir im Speisesaal der Burg und bereiteten ihn auf die Kassenprüfung vor. Er erzählte uns von seinen Aufenthalten in unserem Haus in Piller.

Als die Kassenbücher eintrafen, gingen wir in das neu erbaute Nebengebäude. Während Tim nun die Bücher prüfte, kamen wir ins Gespräch mit anderen Bundesführern. Gemeinsam wurden immer wieder Lieder zur Gitarre gesungen.

Nach einer kurzen Nacht versammelten sich alle im Nebengebäude und aßen zusammen Frühstück. Anschließend startete die Sitzung der Bundesführer im ersten Obergeschoss. Die Sitzung begann mit den vorgeschriebenen Formalitäten.

Zu den Formalitäten gehörte auch eine Abstimmung über das Stimmrecht der fkk-jugend. Da von uns drei Jahre in Folge kein Vertreter bei der Bundesführerversammlung anwesend war, sind wir automatisch laut Satzung ein passives Mitglied geworden.

Durch die Abstimmung und unsere Anwesenheit wurden wir wieder aktives Mitglied im RjB und erhielten unser Stimmrecht zurück.

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Weiter ging es mit mündlichen Berichten aus den Bünden. Für uns war dies ein guter Einstieg um uns in der Runde einzufinden. Schließlich waren wir an der Reihe von unserem Bund zu berichten.

Wir erklärten, dass wir die letzten Jahre nicht an den Sitzungen teilnehmen konnten, weil wir die Zeit im Verband nach den Veränderungen 2012 benötigten.

Die Begründung für die Inaktivität und die Zukunftsplanung im Bereich des bündischen der fkk-jugend wurde mit Applaus honoriert. Andy war sichtlich bewegt und ein wichtiger Meilenstein der fkk-jugend wurde genommen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte Andy unser PSG-Konzept vor. Besonders fortschrittlich wurde unser Umgang mit Fotos und Einverständniserklärungen aufgenommen. Dazu und zu anderen einzelnen Bausteine wurden auch neben der Sitzung Fragen an uns herangetragen.

Zum Bericht der Ludwigsburg wurde folgende Frage gestellt: „Wer leitet den Burgbetrieb?“, die Antwort wurde von Tim ausführlich beantwortet: „Der Burgbetriebsleiter.“. Die Antwort ob wir „normal“ im burg-eigenen Schwimmbad schwimmen dürfen, ging im lauten Lachen unter. Anscheinend wohl doch nur bekleidet.

Parallel zur Sitzung gab es auf der Wiese verschiedenste Werkstätten. Neben Singen und Theater wurde Bogenbau angeboten. Eine weitere Gruppe lernte das Ausnehmen von Fischen. Weitere Werkstätten waren Tuschen und Selbstverteidigung.

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Eine besondere Werkstatt wurde von einem 14-jährigen Jugendlichen geleitet, der mit weiteren Freiwilligen die Verpflegung des Lagers übernahm. Dieses spontan gebildete Küchenteam (für das gesamte Wochenende), in dem niemand älter als 14 Jahre alt war, zauberte auf dem Hockerkocher zum Mittag einen köstlichen Kartoffel-Möhren-Eintopf. Dazu gab es Würstchen und Brot. Für uns war das Essen eine verdiente Pause von der Sitzung.

Bis zum Abend verschwanden die Bundesführer wieder im Sitzungsraum, während die Werkstätten weitergingen. Die Sitzung endete auf unser Bestreben mit einer Feedbackrunde und einem Gruppenfoto.

Abendessen gab es aus sechs großen Töpfen und dazu gebackenes Börek. Anschließend haben wir mit Wolle, Mickie und einigen anderen lustigen Gesellen lautstark Lieder gesungen.

Draußen setzte Schneeregen ein, während wir auf dem Boden sitzend, den Fahrtenberichten zu Fotos folgten. Die Theater- und die Singwerkstatt trugen einige amüsante Sketche und Lieder vor. Die weißen Keiler leiteten ihren Fahrtenbericht mit ihrem Gruppenlied ein.

Am Sonntag nach dem Frühstück gab es noch einige Gespräche mit dem Sprecherkreis des Ring junger Bünde e.V.. Damit endete für uns ein interessantes Wochenende in der Burg auf dem Berg. Es bleiben viele Eindrücke, die wir selbst noch verarbeiten müssen und in den Bund der Lichtscharen tragen werden.

Bericht: Sören Mathias / Fotos: Andreas Fischer