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Kanu & mehr 2016

bei der FSG Osnabrück e.V. in Bramsche

Kanu2016

Im letzten Jahr war Benjamin unser Landesverbandsvorsitzender der fkk – jungend auf dem NFK Seminar. Dort machte er noch einmal Werbung für das Kanuwochenende in Osnabrück.

Dort habe ich es erst so richtig mitbekommen, dass alle Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren von DFK Mitgliedern auch automatisch Mitglied in der fkk – jugend sind und an allen Jugendveranstaltungen teilnehmen können. Daraufhin habe ich Saskia und Svenja spontan zum Kanuwochenende angemeldet.

Am 26.08 war es dann so weit. Das Zelt, Isomatte, Schlafsäcke, Handtücher, Waschzeug und Wechselsachen (von dehnen wir ja glücklicherweise nicht so viel brauchten) in den Golf gepackt und losgedüst.

Gegen 20:00 Uhr standen wir in Bramsche vor dem Tor des Geländes vom FSG Osnabrück und begehrten Einlass. Dieses gestaltete sich schwieriger als gedacht, da ich von niemanden eine Telefonnummer besaß und am Tor keine Klingel zu finden war. Also machte ich es auf die Stader Art, ich hupte.

Nach ein paar Minuten, oder auch ein paar Minuten mehr, öffnete sich, wie von Geisterhand, das Tor. Wir fuhren durch bis zum Vereinshaus. Den Weg kannte ich bereits, da ich im Frühjahr schon einmal, zur Jugendversammlung, vor Ort war. Im Vereinshaus mit integrierter Sporthalle, war schon reger Betrieb. Die Kollegen aus Bremen waren schon da.

Nach kurzen „Hallo“ stürzten sich Svenja und Saskia ins Schwimmbecken und ich habe mich mit dem Zelt auseinander gesetzt. Nachdem es stand und eingeräumt war, haben wir im Vereinsheim zu Abend gegessen. Die Osnabrücker hatten Hotdogs vorbereitet, die auch weggingen wie warme Semmeln.

Nach uns kam noch Andreas, unser Bundesvorsitzender der fkk – jugend, mit ein paar Jugendlichen die er unterwegs eingesammelt hatte. Die Kinder hatten den Rest des Tages im Schwimmbecken ausklingen lassen, die Älteren in der Sauna.

Am Sonnabend war für neun Uhr das Frühstück angesetzt. Manche Eltern hatten Bedenken das die Kinder rechtzeitig aus dem Bett kommen würden, da es am Freitag doch recht spät wurde. Diese Sorge war grundlos. Punkt sieben Uhr waren die Ersten schon wieder im Schwimmbecken.

Die Familie Raude hatte uns, mit ein paar Helfern, ein leckeres Frühstück gezaubert. Es war mehr als reichlich. Mit Brötchen, Aufschnitt, Marmelade, Nutella, Frühstückseiern, Rührei mit Speck usw., es musste keiner hungern.

Kanu2016

Um zehn Uhr war treffen bei den Kanus. Eine halbe Stunde später waren alle im Wasser und es ging los. Wir paddelten den Mittellandkanal in südlicher Richtung hinunter. Dafür, dass das Kanufahren für Saskia, Svenja und für mich schon mehrere Jahre zurück liegt, kamen wir überraschend gut voran. Das Wetter war ideal. Die Sonne schien, es ging ein leichter Wind, besser ging es nicht. Zwischen durch gab es immer ein paar Sammelpausen, wenn unsere sieben Boote sich zu weit auseinander zogen. Dabei wurde gleich immer etwas getrunken.

So gegen dreizehn Uhr hatten wir die Stelle erreicht, wo die Hase parallel zum Mittellandkanal verläuft. An dieser Stelle erwartete uns schon der Rest der Familie Raude mit Helfern. Sie hatten Brötchen, Obst und Getränke dabei, für die Mittagspause. Bevor wir allerdings diese Stelle erreicht hatten mussten wir noch eine Schleuse passieren. Was natürlich ein irres Erlebnis war.

Nach der Mittagspause setzten wir in die Hase um. Auf der Hase war es natürlich schöner zu paddel. So ein natürlicher Fluss ist verschlängelter, das Ufer bewachsener, einfach optisch schöner. Eine leichte Strömung machte das Paddeln auch entspannter.

Die Hase barg auch die ein oder andere Stromschnelle, die es zu passieren galt. Das war bei dem niedrigen Wasserstand nicht ganz einfach, aber jedes Boot kam heil durch. Nur bei der „Großen Stufe“ haben Saskia, Svenja und ich uns festgefahren.

Am Ende der Stromschnelle lag eine Baumwurzel im Wasser und wir haben zu spät gegengelenkt, so dass wir mit dem Bug genau hineingefahren sind. Nach einem kurzen Kraftakt und Benjamins Hilfe waren wir aber wieder schnell frei. Nach ein paar Kilometern kamen wir an der Stelle an, wo die Hase unter dem Mittellandkanal durchläuft. Hier mussten wir die Boote in den Mittellandkanal um tragen. Das war das Anstrengendste von allem.

Nun waren wir wieder fast da. Mittellandkanal Richtung Osten, erste links rein, an den Anglern vorbei, ohne sich fangen zu lassen, nach ca. 1000m links ran und wir waren wieder am Platz vom FSG, pünktlich zum Abendbrot. Während die Älteren die Kanus verladen und gereinigt hatten, waren die Kleinen schon wieder im Schwimmbad. Das es ein „Ihr seit wieder da Eis“ gab wäre fast untergegangen.

Zum Abendbrot gab es Pommes mit Bratwurst oder Chicken Nuggets. Den Rest vom Sonnabend ließen wir in Ruhe ausklingen, mit Baden, Sauna und Musik. Als es dunkel wurde, wurden die Kinder noch einmal richtig kreativ und bastelten Blumen, Bälle, Ketten und Armbänder aus Leuchtstäben, die die Jugendwartin des FSG besorgt hatte. So gegen 23:00 Uhr waren dann alle im Bett.

Am Sonntag stand noch nach einem sehr guten Frühstück das Bogenschießen auf dem Programm. Zuerst wollten Saskia und Svenja nicht so recht, aber dann konnten Sie kein Ende finden. Nachdem sich alle mal im Bogenschießen ausprobiert hatten, dafür auch noch einen herzlichen Dank an die Schützen vom FSG für Ihre Geduld, ging es noch einmal ins Schwimmbecken und dann nach Hause.

Es war rund um eine gelungene Aktion und wir haben uns schon für das nächste Jahr wieder angemeldet.

Bericht & Fotos: Martin Unkel