| internationales Jugendtreffen beim Mee(h)r erleben 2012 |
Ihr eigenes Programm gestaltenJugendliche hatten ihren eigenen Ort bei Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“Neue Erlebnisse braucht das Land. Mit dieser Grundhaltung ist der neue Bundesvorsitzende der fkk-jugend, Andreas Fischer, an das Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben herangegangen. Deshalb hat er beim Familientreffen des Deutschen Verbandes für Freikörperkultur (DFK) und der Familiensportgemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG-NW) ein Angebot gemacht, das alle Erwartungen übertroffen hat. Denn mehr als zwei Dutzend Jugendliche zwischen 15 Jahren und Mitte 20 haben sich mit ihren Zelten in dem gemütlichen Zeltlager auf dem FKK-Campingplatz am Rosenfelder Strand im holsteinischen Grube eingefunden.
 Dabei hat der frische und erfrischende Andreas Fischer namhafte Unterstützung gehabt. Der Campleiter der Familienfreizeit „Mee(h)r erleben“ Günther Hedderich und sogar Sieglinde Ivo, die Präsidentin der Internationalen Naturisten Föderation (INF), haben sich von der Idee begeistern lassen. Jugendliche, die mit ihren Familien an „Mee(h)r erleben“ teilnehmen, zur großen Gemeinschaft der Dauercamper gehören oder einfach nur im Ostsee-Urlaub sind, haben ungezwungen an dem Internationalen Jugendtreffen@Mee(h)rerleben teilnehmen können. Es ist während der Veranstaltung darum gegangen, keine großen Vorgaben zu machen. Die Jugendlichen haben jeden Tag die Möglichkeit gehabt, ihr eigenes Programm zu gestalten. Anschaulich haben Sieglinde Ivo und Andreas Fischer bei „Mee(h)r erleben“ formuliert: „Es geht um das Endprodukt Wohlfühlen.“ Dass das Konzept aufgeht, beweisen die Zahlen. Zwei Dutzend Jugendliche haben aus dem Nichts mobilisiert werden können. Selbst zwei Gäste aus Österreich haben das Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben besucht. Sie sind durch die Aufrufe auf der Homepage der österreichischen Naturisten (ÖNV) aufmerksam geworden. Das Angebot ist lebhaft gewesen. Wie es sich für ein Naturistentreffen gehört, ist es beim Internationalen Jugendtreffen@Mee(h)r erleben sportlich zugegangen. Dartpfeile sind geworfen worden. Beachsoccer ist gespielt worden. Jugendliche des Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben haben an dem Nacktlauf der Familienfreizeit teilgenommen. Kreativität ist beim Bodypainting gefordert gewesen. Kraft hat es gebraucht, um eine Sandburg zu bauen. Selbst dem distanzierten Beobachter ist es nicht verborgen geblieben, dass das Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben ins Schwarze getroffen hat. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind mit freudigen und zufriedenen Gesichtern über den Campingplatz gelaufen. „Es ist einfach an der Zeit gewesen, diese Altersgruppe dort abzuholen, wo sie stehen“, meinen Sieglinde Ivo und Andreas Fischer programmatisch, die am Rosenfelder Strand die Pläne auch für das kommende Jahr geschmiedet haben. Sie erhoffen sich, dass mehr nationale Föderationen sich für das Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben ansprechen lassen.
Es ist nicht nur so, dass das Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben möglicherweise an sich einen neuen Trend gesetzt hat. Mit dem Wurfspiel „Bassalo“ haben die Jugendlichen des Internationale Jugendtreffen@Mee(h)r erleben eine neue Trendsportart entdeckt, die es in den kommenden Jahren zu kultivieren gilt. Gelingen wird dies sicher weiterhin. Schließlich haben sie sich mit dem Internationalen Jugendtreffen@Mee(h)r erleben nicht nur dort abholen lassen, wo sie stehen. Sie haben sich mitnehmen lassen auf eine Reise der Begegnung mit vielen anderen Menschen und der Entdeckung einer sich wandelnden Naturistenwelt. Text und Fotos: Christoph Müller |








