2. BuRa 2017

Als es am Freitag, den 10.11., zur BuRa auf die Burg Ludwigsstein los ging war allen klar: „Dies wird eine besondere BuRa“. Nicht nur der Tagungsort, eine aus dem Mittelalter stammende Burg im Norden von Hessen, sondern auch das Programm, das eine Besichtigung des Jugendarchivs vorsah, waren einmalig. So ging es also los. Aus ganz Deutschland reisten die Vertreter der unterschiedlichen Landesverbände und der Vorstand der fkk- jugend an und brachten interessierte Jugendliche mit. Der Abend wurde mit einer lockeren Runde um das Indoor- Lagerfeuer im Aufenthaltsraum der Burg beendet.

Samstagmorgen ging es dann mit der Tagung los. Hierfür wurden zuerst alle von unserer neuen 1. Vorsitzenden Martina begrüßt. Im Laufe des Tages ging es um Themen, wie die Berichte des Vorstandes und der Landesverbände, die Veranstaltungen für 2018 und vieles vieles mehr. Ein großes Thema dieser BuRa war auch der Umgang mit Fotos von Teilnehmern im Internet. Hierzu wird es auf der nächsten BuRa noch einmal einiges zu bereden geben und eine Arbeitsgruppe wird hierzu tagen. Nach einem erfolgreichen Vormittag der Planung und Besprechung ging es dann nach dem Mittagessen zu einer kleinen Archivbesichtigung ins Archiv der deutschen Jugendbewegung. Hier wurden wir von Frau Rappe-Weber durch das Archiv geführt. Sie erzählte uns viele Sachen über die Entstehung der Jugendbewegung in Deutschland und über den Unterschied von Pfadfindern und bündischen Verbänden, hier konnten wir alle lernen wo die Bewegung der fkk- jugend herkommt. Es gab eine Ausstellung die auch über die Jugendbewegung im 3.Reich berichtete. Nach der Führung gab es dann noch eine kleine Burgbesichtigung und die BuRa wurde weitergeführt. Am Abend gingen der ein oder andere in die Sauna und ins Schwimmbad der Jugendherberge. Danach saßen wir mit einer Gruppe Pfadfinder am Lagerfeuer wo es Stockbrot und Gitarrenmusik gab. So war auch der Samstagabend schnell vorbei.

Am Sonntag hieß es nach dem Frühstück erst einmal Zimmer räumen. Danach wurde dann die BuRa beendet, wie sich herausstellte mussten noch einige Themen bearbeitet werden. Nach der BuRa gab es dann noch eine kleine Feedbackrunde in der sich herausstellte, dass das Wochenende allen, vor allem wegen der schönen Location, sehr gut gefiel, dass die Diskussionen zielgerichteter durchgeführt werden sollten. Nach der Feedbackrunde hieß es dann auch schon für alle Heimreise.

Hier noch ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

„Dass wir auf der Burg waren, mit den Pfadfindern zusammen direkt beim Jugendarchiv und dem Sitzen am Indoorlagerfeuer abends hat mir gut gefallen. Die Besichtigung im Archiv war wahnsinnig interessant, da ich vorher von der Geschichte der Pfadfinder nichts wusste und von Wandervögeln nie was gehört habe. Die Sitzung selber war natürlich anstrengend, wir hatten viel zu besprechen. Ich fand toll, dass NRW wieder dabei war. Mit dem Ergebnis war ich durchaus zufrieden.“  Johannes, LV Nord

„Ich bin der Meinung das wir auf der Burg einen optisch genialen Tagungsort hatten. Die Bewirtung war gut, auch wenn mir das erste Mittagessen echt nicht geschmeckt hat. Die BuRa an sich ist im Kern nicht anders gewesen als alle anderen, man hat halt nach und nach die Themen besprochen, wobei es Themen gab die mehr und weniger stark diskutiert wurden, allerdings war es interessant zu sehen wie Martina sich in ihrem Amt macht und wie sie die BuRa geleitet hat. Natürlich hat es ab und an etwas geholpert, aber das ist, denke ich, nur natürlich, wenn man etwas neues macht. Alles in allem ist die BuRa gelungen und war interessant.“  Maik, LV Nord

 Fabian

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