Die Jagt des Mister X durch Hamburg

Das erste Maiwochenende starteten wir sehr mysteriös! Am Samstag wollten wir den viel umworbenen Mister X jagen und fangen.

Dafür trafen wir uns am Freitag, den 3.5.2019, auf der Liga in Hamburg Schenefeld, wo wir erst einmal das Vereinshaus einnahmen. Kurz darauf aßen wir auch schon zu Abend, wo gleich die Pläne für den folgenden Tag vorgestellt wurden.

Dieser begann für den einen früher, für den anderen etwas später. Diejenigen, die es schafften, sich aus ihrem Bett zu erheben, bereiteten das Frühstück vor, duschten, tobten rum, oder versuchten die, die es nicht aus dem Bett schafften, aus diesen rauszuholen.  Nach dem Frühstück machten wir uns relativ schnell auf den Weg nach Hamburg, suchten uns dort eine Zentrale, wo wir uns vor und nach dem Spiel trafen, und klärten kurz die Regeln und ersten Teams.

Wer Mister X nicht kennt, dem erkläre ich es kurz. Eigentlich ist es ein Brettspiel, bei dem es darum geht, dass man sich in London befindet. Nun gibt es einen Mister X und mehrere Detektive, die ihn finden müssen. Mister X darf sich mithilfe von Taxen, Bussen, Bahnen sowie Fähren fortbewegen, muss allerdings alle 5 Züge seinen Standort preisgeben. Die Detektive müssen nun gut zusammenarbeiten, um Mister X an einer Station zu fangen.

Da wir weder das Geld für tausende Fährenfahrten oder Taxen hatten, noch die Kapazität an Mitspielern für ganz Hamburg, begrenzten wir unser Spielfeld auf die Innenstadt und die Fortbewegungsmittel auf Bus und Bahn. Das Mister X Team hatte die Anweisung, alle 10 Minuten dessen Standort preiszugeben und dort drei Minuten zu verweilen. Zusätzlich besorgten wir einen ca. 70cm großen, mit Helium gefüllten, Minion Ballon, den die Gruppe bei sich tragen musste, um in den eventuellen Massen entdeckt zu werden.

Nun konnte es losgehen!

Nach Beginn der ersten Runde wurde schnell klar, dass es gar nicht so einfach ist, als Mister X zu flüchten. Vor allem, weil man mehr als nur paranoid wird. Jede Sekunde erwartet man, dass die Detektive um die Ecke kommen und die Runde vorbei ist. Andererseits ist der Nervenkitzel total cool und die Genugtuung, wenn man seinen Standort rausgeben musste und man dann nicht gefangen wurde.

Aber auch als Detektiv hatte man es nicht leicht. Wenn Mister X seinen Standort bekannt gab und man gerade in der Nähe war, versuchte man alles um ihn zu bekommen. Umso mehr ärgerte es einen dann, wenn man ihn nur knapp verpasste.

Nachdem die erste Runde durch war, weil Mister X einer Detektivgruppe in die Arme lief, spielten wir noch zwei weitere, bis wir uns schließlich zurück zur Liga aufmachten.

Dort angekommen wurde in der Küche fleißig am Abendessen gearbeitet, welches in selbstgemachten Käsespätzle endetet und einfach himmlisch schmeckte.

Den Rest des Abends besuchten einige die Sauna, die Kleineren tobten sich auf dem Gelände aus und der Rest machte es sich gemütlich. Abends schauten wir einen Film, bis wir schließlich alle ins Reich der Träume abdrifteten.

Sonntag vernichteten wir beim Frühstück die Reste des Wochenendes. Anschließend packten wir auch schon und räumten auf, bis es schließlich für alle, schweren Herzens natürlich, nach Hause ging.

 

Bericht geschrieben von Riccarda

Tags:  ,

Kommentar erstellen